Verbrühschutz, der die Hygiene nicht aushebelt
Heißes Wasser muss zur Legionellenabwehr ins System, darf am Auslauf aber nicht verbrühen. Wir lösen diesen Zielkonflikt normgerecht.
Der Zielkonflikt
Heiß genug gegen Legionellen, kühl genug gegen Verbrühung
Trinkwasserhygiene verlangt im Speicher mindestens 60 Grad und in der Zirkulation mindestens 55 Grad, sonst vermehren sich Legionellen. An der Dusche oder am Waschtisch sind 60 Grad aber gefährlich, besonders in Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Die Lösung sind nicht niedrigere Speichertemperaturen, sondern thermostatische Mischventile direkt an der Entnahmestelle. So bleibt das System hygienisch heiß und das Wasser am Hahn sicher temperiert.
Leistungsumfang
Das übernehmen wir für Sie
Wir übernehmen Analyse, Einbau, Nachweis und jährliche Prüfung – damit Verbrühschutz und Trinkwasserhygiene bei Ihnen zuverlässig zusammenspielen.
Vor Ort
Entnahmestellen vor Ort erfassen
Wir erfassen alle Dusch- und Waschplätze vor Ort und messen die Ist-Temperaturen an jeder Stelle. So ordnen wir jede Entnahmestelle ihrer Schutzanforderung zu – vom Bad bis zur Kita-Waschrinne.
Einbau
Mischventile fachgerecht einbauen
Wir wählen je Entnahmestelle das passende thermostatische Mischventil – zentral, dezentral oder direkt in der Armatur. Anschließend montieren wir es, stellen die Auslauftemperatur ein und sichern die Schließfunktion bei Kaltwasserausfall ab.
Nachweis
Werte prüfen und protokollieren
Wir messen jede Entnahmestelle nach dem Einbau und prüfen die Auslauftemperatur sowie die Schließfunktion. Die Werte dokumentieren wir in einem prüffähigen Protokoll für Ihre Betreiberpflichten.
DIN EN 806-5
Mischventile jährlich warten
Wir prüfen die Thermostat- und Verbrühschutzarmaturen jährlich auf korrekte Auslauftemperatur und Schließfunktion. Entkalkung und Funktionskontrolle halten den Verbrühschutz dauerhaft sicher – dokumentiert für Ihre wiederkehrenden Nachweispflichten.
Die Temperaturen, auf die es ankommt
Verbrühschutz heißt nicht, das ganze System abzukühlen. Es heißt, jede Temperatur dort einzuhalten, wo sie hingehört.
Rechtsgrundlage: DIN 1988-200 · DIN EN 806 · DVGW W 551 · VDI 6023 · DGUV (Kita, Pflege)
Was Betreiber regelmäßig nachweisen müssen
Verbrühschutz und Trinkwasserhygiene sind kein einmaliger Einbau, sondern eine Betreiberpflicht mit festen Intervallen.
DIN EN 806-5 · DVGW W 551 · TrinkwV
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jährlich
Funktionsprüfung der Thermostat- und Verbrühschutzarmaturen
Mischventile auf korrekte Auslauftemperatur und Schließfunktion bei Kaltwasserausfall prüfen.
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regelmäßig
Spülung selten genutzter Entnahmestellen
Stagnation vermeiden. Nicht genutzte Stellen in festen Abständen spülen oder zurückbauen.
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jährlich bis 3-jährlich
Legionellen-Untersuchung (Großanlagen)
Probennahme an repräsentativen Stellen durch ein akkreditiertes Labor.
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nach Herstellervorgabe
Wartung der Mischventile
Entkalkung und Funktionskontrolle halten den Verbrühschutz dauerhaft sicher.
Von der Bestandsaufnahme zum geprüften Verbrühschutz
Vier Schritte, mit denen wir Hygiene und Verbrühschutz gemeinsam absichern.
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01
Bestandsaufnahme der Entnahmestellen
Wir erfassen alle Dusch- und Waschplätze, messen die Ist-Temperaturen und ordnen jede Stelle ihrer Schutzanforderung zu – vom Bad bis zur Kita-Waschrinne.
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02
Auswahl der thermostatischen Mischventile
Je Entnahmestelle wählen wir das passende Ventil: zentral, dezentral oder direkt in der Armatur. Speicher und Zirkulation bleiben auf hygienischem Temperaturniveau.
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03
Einbau und Einregulierung
Wir montieren die Ventile, stellen die Auslauftemperaturen ein und sichern den Verbrühschutz so ab, dass er auch bei Kaltwasserausfall schließt.
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04
Funktionsprüfung und Protokoll
Zum Abschluss messen wir jede Stelle, dokumentieren die Werte und übergeben ein prüffähiges Protokoll für Ihre Betreiberpflichten.
Was unsere Kunden sagen
Die SFC Group ist ein verlässlicher Partner für ganzheitliche Gebäudebewirtschaftung. Mit vorausschauender Technik, reibungslosen Abläufen und hohem Qualitätsanspruch bietet das Team ein echtes Rundum-sorglos-Paket.
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Sicher temperiert, hygienisch sauber
Verbrühschutz und Hygiene zusammen denken
Wir prüfen Ihre Anlage, finden den Zielkonflikt zwischen Legionellenschutz und Verbrühungsgefahr und lösen ihn normgerecht.
Verbrühschutz
Verbrühschutz – häufige Fragen
Die wichtigsten Antworten zu Temperatur, Pflicht und Technik.
Warum nicht einfach die Speichertemperatur senken?
Weil unterhalb von 60 Grad im Speicher und 55 Grad in der Zirkulation Legionellen wachsen. Die Temperatur abzusenken löst die Verbrühungsgefahr, schafft aber ein Hygieneproblem. Richtig ist, das System heiß zu halten und erst direkt an der Entnahmestelle über ein thermostatisches Mischventil auf eine sichere Auslauftemperatur zu begrenzen.
Welche Auslauftemperatur ist sicher?
An Duschen gelten rund 43 Grad als Obergrenze. In Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen wird für Waschplätze oft auf etwa 38 Grad begrenzt, weil die Nutzer besonders schutzbedürftig sind. Den genauen Wert legen wir je Entnahmestelle fest und regulieren das Ventil entsprechend ein.
Ist Verbrühschutz Pflicht?
In öffentlichen und gewerblichen Gebäuden, besonders mit schutzbedürftigen Nutzern, ergibt sich die Pflicht aus dem Regelwerk und der Betreiberverantwortung. Auch im Wohnbau ist der Verbrühschutz an Duschen Stand der Technik. Wir bewerten Ihre Situation und dokumentieren die Umsetzung prüffähig.
Funktioniert der Verbrühschutz auch bei Kaltwasserausfall?
Gute thermostatische Mischventile schließen bei Ausfall des Kaltwassers selbsttätig, damit kein ungemischtes Heißwasser an die Entnahmestelle gelangt. Genau diese Schließfunktion prüfen wir bei der Funktionsprüfung und in den jährlichen Wartungen.
