Kälte- und Klimaanlagen, die zur Aufgabe passen – geplant, gebaut, abgenommen
Wir legen Ihre Anlage nach Kühllast aus, wählen das passende Kältemittel und bauen sie nach EN 378 – von der Split-Anlage bis zum Kaltwassersatz.
Kühlen mit System
Die richtige Kältetechnik beginnt vor dem ersten Bohrloch
Eine Klimaanlage ist schnell montiert, eine gute Anlage wird vorher gerechnet. Wir ermitteln die Kühllast nach Raumnutzung, Belegung und Verglasung und legen daraus Leistung, Kältemittel und Verteilung aus. So vermeiden Sie überdimensionierte Geräte, die ständig takten und Geld kosten, ebenso wie zu kleine Anlagen, die an Hitzetagen nicht mehr hinterherkommen. Wir denken die F-Gas-Pflichten von Anfang an mit und wählen ein Kältemittel mit Zukunft, statt einer Lösung, die in wenigen Jahren teuer nachzufüllen ist. So bleibt Ihre Anlage über Jahre dicht, effizient und rechtssicher im Betrieb.
Kälte- & Klimatechnik
Kälte, Split und VRF von eigenen Fachkräften
Wir installieren und warten Ihre Split- und VRF-Anlagen mit eigenen Kältetechnikern. Unsere Monteure übernehmen Inbetriebnahme, Kältemittel-Handling und Wartung selbst. So bleibt die Verantwortung bei einem Team.
- Eigene Kältemonteure mit Sachkundenachweis nach F-Gas-Verordnung
- Inbetriebnahme von Split- und VRF-Systemen durch unser Team
- Dichtheitsprüfung der Kältemittel-Kreisläufe nach DIN EN 378
- Regelmäßige Wartung sichert Effizienz und lange Anlagenlaufzeit
Welches Kältemittel wir für Ihre Anlage empfehlen
Das Kältemittel entscheidet über Umweltwirkung, Sicherheitsklasse und Betreiberpflichten. Die F-Gas-Verordnung senkt die Menge klimaschädlicher Kältemittel schrittweise ab. Wir wählen für Ihre Anlage ein Mittel mit Zukunft und erklären Ihnen, welche Pflichten daran hängen.
F-Gas-VO (EU) 2024/573 · EN 378
R32
StandardGWP GWP 675
A2L (schwer entflammbar)Split, Multisplit und Wärmepumpe
BetreiberpflichtHeute der Standard für Split- und Multisplit-Anlagen. Die Dichtheitsprüfung richtet sich nach der CO₂-Äquivalent-Füllmenge: ab 5 Tonnen jährlich, ab 50 Tonnen halbjährlich. Wir führen das Anlagen-Logbuch und setzen nur zertifiziertes Personal ein.
Etablierter Standard, deutlich niedrigerer GWP als R410A.
R290 (Propan)
NatürlichGWP GWP 3
A3 (brennbar)Monoblock und Wärmepumpe
BetreiberpflichtNatürliches Kältemittel mit sehr niedrigem GWP, aber brennbar. Es verlangt sichere Aufstellung, Abstände und passende Schutzkonzepte. Wir planen Aufstellort und Luftführung so, dass die Sicherheitsanforderungen nach EN 378 eingehalten werden.
Nicht vom Phase-down betroffen, sehr zukunftssicher.
R454B
NachfolgerGWP GWP 466
A2L (schwer entflammbar)Nachfolger von R410A
BetreiberpflichtTritt als Nachfolger für viele R410A-Anwendungen an und senkt den GWP gegenüber R410A deutlich. Die Betreiberpflichten zur Dichtheitsprüfung und Dokumentation gelten wie bei den übrigen F-Gasen über die CO₂-Äquivalent-Schwellen.
Übergangslösung weg von R410A im mittleren GWP-Bereich.
R744 (CO₂)
GewerbekälteGWP GWP 1
A1 (nicht brennbar)Gewerbekälte und Verbund
BetreiberpflichtCO₂ ist nicht brennbar und hat den niedrigstmöglichen GWP, arbeitet aber bei sehr hohem Druck. Solche Anlagen verlangen Komponenten und Personal, die für diese Druckstufe ausgelegt und qualifiziert sind. Wir planen sie vorwiegend in der Gewerbekälte.
Natürliches Kältemittel ohne Phase-down-Risiko.
R410A
AuslaufGWP GWP 2088
A1 (nicht brennbar)Bestandsanlagen im Auslauf
BetreiberpflichtIn vielen Bestandsanlagen noch im Einsatz, durch den hohen GWP aber im Phase-down. Nachfüllmengen werden knapper und teurer. Wir prüfen bei Wartung und Umbau, ob ein Wechsel auf eine Anlage mit niedrigerem GWP sinnvoll ist, und dokumentieren die Füllmenge.
Im Phase-down, schrittweiser Auslauf bei Neuanlagen.
Wie viel Außenluft wir für Ihren Raum berechnen
Kühlen heißt nicht nur Temperatur, sondern auch Luftwechsel. Wer die Außenluftmenge zu niedrig ansetzt, spart kurzfristig und holt sich CO₂ und schlechte Luft in den Raum. Diese Richtwerte legen wir der Auslegung zugrunde und passen sie an Ihre tatsächliche Nutzung an.
Auslegungsgrundlage: DIN EN 16798-1 · DIN 1946-6 · ASR A3.6
Richtwerte zur Orientierung. Die verbindliche Auslegung erfolgt projektbezogen nach Raumnutzung, Belegung und gültigem Regelwerk.
Split-Klimagerät oder Kaltwassersatz – wir wählen die passende Lösung für Sie
Beide Systeme kühlen zuverlässig. Der Unterschied liegt im Gebäude, in der Zahl der zu kühlenden Räume und in der Frage, wie das Kältemittel verteilt wird.
| Split-/Multisplit-Klimagerät | Kaltwassersatz mit Verteilnetz | |
|---|---|---|
| Typischer Einsatz | einzelne Räume und kleinere Einheiten | viele Räume, große Gebäude |
| Kältemittel | im Kältekreis bis zum Innengerät | zentral, im Gebäude zirkuliert Wasser |
| Verteilmedium | Kältemittelleitungen je Gerät | Kaltwassernetz mit Pumpen |
| F-Gas-Füllmenge | pro Anlage begrenzt | zentral, oft prüfpflichtig nach Menge |
| Erweiterbarkeit | begrenzt auf Innengeräte je Außeneinheit | gut skalierbar über das Wassernetz |
| Planungsaufwand | überschaubar, schnell umsetzbar | höher, dafür für große Lasten ausgelegt |
Kälte- und Klimaanlagen
Kälte- und Klimaanlagen – die häufigsten Fragen
Ehrliche Antworten zu Kältemittel, Pflichten und Auslegung.
Welches Kältemittel sollte meine neue Anlage haben?
Für Split- und Multisplit-Anlagen ist R32 heute der Standard, weil es einen deutlich niedrigeren GWP hat als das alte R410A. Wo es die Aufstellung erlaubt, ist R290 mit einem GWP von 3 besonders zukunftssicher, allerdings brennbar und deshalb anspruchsvoller in der Aufstellung. R454B kommt häufig als Nachfolger für R410A-Anwendungen zum Einsatz. Wir wählen das Kältemittel passend zu Ihrem Anwendungsfall, planen den Aufstellort nach EN 378 und erklären Ihnen offen, welche Betreiberpflichten daran hängen.
Muss ich meine Anlage regelmäßig auf Dichtheit prüfen lassen?
Das hängt an der Füllmenge, gerechnet als CO₂-Äquivalent, nicht an den reinen Kilogramm. Ab 5 Tonnen CO₂-Äquivalent ist eine jährliche Dichtheitsprüfung Pflicht, ab 50 Tonnen halbjährlich. Kleine Splitanlagen liegen oft darunter, größere und gewerbliche Anlagen darüber. Manche Anlagen mit hermetisch dichtem Kältekreis können ausgenommen sein. Wir ermitteln Ihre konkrete Schwelle, führen das Anlagen-Logbuch und übernehmen die Prüfung im richtigen Intervall.
Was ist der Unterschied zwischen einer Split-Anlage und einem Kaltwassersatz?
Bei der Split-Anlage zirkuliert das Kältemittel bis zum Innengerät, das eignet sich gut für einzelne Räume und kleinere Einheiten und ist schnell umgesetzt. Beim Kaltwassersatz wird zentral gekühlt und im Gebäude Wasser verteilt, das passt zu vielen Räumen und großen Gebäuden und lässt sich über das Netz gut erweitern. Welches System für Sie wirtschaftlicher ist, entscheiden Gebäudegröße, Raumzahl und Ihre Erweiterungswünsche. Wir rechnen beide Wege durch, bevor wir Ihnen eine Richtung empfehlen.
Mein altes Gerät läuft mit R410A – muss ich sofort wechseln?
Nein. Ein funktionierendes Gerät dürfen Sie weiter betreiben, eine Austauschpflicht gibt es nicht. Allerdings steht R410A im Phase-down, das Kältemittel wird bei Nachfüllungen schrittweise knapper und teurer. Das wird vor allem dann zum Thema, wenn Ihre Anlage Kältemittel verliert und nachgefüllt werden muss. Wir prüfen bei der Wartung, wie dicht Ihre Anlage ist und ob sich ein Wechsel auf ein System mit niedrigerem GWP rechnet, statt Ihnen vorschnell einen Neukauf zu empfehlen.
Wie wird die richtige Leistung meiner Anlage bestimmt?
Über eine Kühllastberechnung, nicht über das Bauchgefühl. Wir berücksichtigen Raumgröße, Verglasung, Ausrichtung, innere Lasten durch Personen und Geräte sowie die gewünschte Raumtemperatur. Daraus ergibt sich die nötige Kälteleistung. Eine zu große Anlage taktet, verschleißt schneller und kostet unnötig Strom, eine zu kleine kommt an heißen Tagen nicht mehr hinterher. Deshalb rechnen wir die Last sauber durch, bevor wir das Gerät auswählen und die Leitung dimensionieren.
Was unsere Kunden sagen
Die SFC Group ist ein verlässlicher Partner für ganzheitliche Gebäudebewirtschaftung. Mit vorausschauender Technik, reibungslosen Abläufen und hohem Qualitätsanspruch bietet das Team ein echtes Rundum-sorglos-Paket.
Sehr professionelle und gute Zusammenarbeit. Absprachen waren unkompliziert. Gutes Personal, tolle Hilfsbereitschaft und absolute Professionalität.
Haben uns eine Klimaanlage im Büro einbauen lassen – supernetter Kontakt und Top Service! Kann ich absolut weiterempfehlen!






