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Trinkwasserhygiene · Sinsheim & Rhein-Neckar

Legionellen vermeiden, nicht nur messen

Eine bestandene Probe ist gut, eine Anlage ohne Risiko ist besser. Wir bringen Temperatur, Zirkulation und Leitungsführung dauerhaft auf hygienisches Niveau.

Vermeiden statt reparieren

Warum Prävention günstiger ist als jede Sanierung

Legionellen wachsen im lauwarmen Wasser. Sinkt die Temperatur im Speicher unter 60 Grad oder in der Zirkulation unter 55 Grad, finden sie ideale Bedingungen. Auch Totstränge und selten genutzte Leitungen sind Brutstätten, weil dort Wasser steht. Wer erst auf den Laborbefund wartet, reagiert zu spät und sitzt im schlimmsten Fall vor einem teuren Sanierungsfall mit Nutzungseinschränkung. Wir setzen früher an: Temperaturhaltung, durchströmte Leitungen und der konsequente Rückbau von Totsträngen halten die Keimzahl dauerhaft niedrig. Das ist die ehrliche, günstigere Lösung.

Das übernehmen wir für Sie

  • Legionellen-Untersuchung der Großanlage organisieren – Probennahme an repräsentativen Stellen, Auswertung durch akkreditiertes Labor
  • Gefährdungsanalyse bei Grenzwertüberschreitung – Ursache ermitteln und beseitigen
  • Thermische Desinfektion – Netz mit über 70 Grad an jeder Entnahmestelle spülen
  • Temperatur und Zirkulation einregulieren – Speicher ab 60 Grad, Zirkulation ab 55 Grad halten
  • Totstränge zurückbauen oder regelmäßig spülen
  • Inspektion und Wartung der Anlage – Temperaturen, Zirkulation und Dämmung regelmäßig kontrollieren
Soll-Werte

Diese Werte halten wir dauerhaft im Soll

Trinkwasserhygiene ist messbar. An diesen Stellen entscheidet sich, ob eine Anlage sicher ist oder zur Brutstätte wird.

Parameter Sollwert Norm Status
Warmwasser-Speicher (PWH) Speicheraustritt
Soll≥ 60 °C
DVGW W 551
im Soll
untere Grenze für sicheren Betrieb
Zirkulation (PWH-C) Rücklauf
Soll≥ 55 °C
DVGW W 551
im Soll
max. 5 K Gefälle im gesamten Netz
Kaltwasser (PWC) Entnahmestelle
Soll≤ 25 °C
DIN 1988-200
im Soll
Erwärmung im Schacht vermeiden
Legionellen-Grenzwert repräsentative Probe
Soll100 KBE / 100 ml
TrinkwV § 31
beobachten
technischer Maßnahmenwert
Totstränge / Stagnation Leitungsnetz
Sollkeine duldbar
VDI 6023
im Soll
zurückbauen oder regelmäßig spülen
Pflichten & Maßnahmen

Was wir bei Ihrer Trinkwasserhygiene übernehmen

Hygiene ist eine fortlaufende Betreiberpflicht – diese Untersuchungen und Maßnahmen übernehmen wir für Sie, damit der Zustand dauerhaft einwandfrei bleibt.

  1. jährlich bis 3-jährlich

    Legionellen-Untersuchung der Großanlage

    TrinkwV § 31 Vermieter, Betreiber (führen wir für Sie durch)

    Probennahme an repräsentativen Stellen durch ein akkreditiertes Labor, abhängig von Nutzung und Vorbefund.

  2. unverzüglich

    Gefährdungsanalyse bei Überschreitung

    TrinkwV § 31 Betreiber (führen wir für Sie durch)

    Wird der Maßnahmenwert von 100 KBE überschritten, muss die Ursache analysiert und beseitigt werden.

  3. bei Befall / nach Bedarf

    Thermische Desinfektion

    DVGW W 551 Betreiber (führen wir für Sie durch)

    Spülung des Netzes mit über 70 Grad an jeder Entnahmestelle, um Legionellen abzutöten.

  4. regelmäßig

    Inspektion und Wartung der Anlage

    VDI 6023 Betreiber (führen wir für Sie durch)

    Temperaturen, Zirkulation und Dämmung kontrollieren, selten genutzte Stellen spülen oder zurückbauen.

Legionellenprävention

Nach diesem Regelwerk sichern wir Ihre Trinkwasserhygiene

Trinkwasserhygiene ist kein Bauchgefühl, sondern klar geregelt. Drei Regelwerke geben den Rahmen vor, an dem wir jede Anlage bewerten und ausführen.

DVGW W 551

Temperaturhaltung

Das zentrale Regelwerk für die Legionellenvermeidung. Es legt die Mindesttemperaturen für Speicher und Zirkulation fest und beschreibt, wie Großanlagen sicher betrieben werden. Wir planen und prüfen genau nach diesen Vorgaben.

TrinkwV § 31

Untersuchungspflicht

Die Trinkwasserverordnung verpflichtet Betreiber von Großanlagen zur regelmäßigen Untersuchung und nennt mit 100 KBE pro 100 Milliliter den technischen Maßnahmenwert. Bei Überschreitung folgen Gefährdungsanalyse und Sanierung.

VDI 6023

Planung & Betrieb

Diese Richtlinie regelt Hygiene über den gesamten Lebenszyklus, von der Planung über die Inbetriebnahme bis zum Betrieb. Sie verlangt durchströmte Leitungen ohne Totstränge und einen bestimmungsgemäßen Wasseraustausch.

DIN 1988-200

Installation & Dimensionierung

Die Norm für die Trinkwasserinstallation. Richtig dimensionierte Leitungen und kurze Wege verhindern Stagnation von vornherein. Hygiene beginnt hier, lange bevor die erste Probe gezogen wird.

Maßnahmen

So senken wir das Legionellen-Risiko

Prävention ist kein einzelner Handgriff, sondern ein Bündel aufeinander abgestimmter Maßnahmen. Diese Hebel nutzen wir.

  • Temperaturhaltung sicherstellen

    Temperaturhaltung sicherstellen

    Speicher auf mindestens 60 Grad, Zirkulation auf mindestens 55 Grad. Wir messen das Netz durch und beheben kalte Stellen, an denen Legionellen wachsen.

  • 100 KBE Maßnahmenwert je 100 ml · TrinkwV § 31
  • Zirkulation optimieren

    Zirkulation optimieren

    Hydraulischer Abgleich sorgt für gleichmäßige Wärme in jedem Strang.

  • Totstränge zurückbauen

    Totstränge zurückbauen

    Ungenutzte Leitungen bauen wir zurück oder spülen sie regelmäßig.

  • Dämmung prüfen

    Warm- und Kaltwasser sauber gedämmt, damit Kaltwasser unter 25 Grad bleibt.

  • „Wir messen erst, dann handeln wir. Sie bekommen eine Anlage, die die Probe nicht nur knapp besteht, sondern dauerhaft sicher läuft."

    – SFC Group

Legionellenprävention

Legionellenprävention – häufige Fragen

Ehrliche Antworten zu Temperatur, Grenzwert und Maßnahmen.

Ab wann gilt eine Trinkwasseranlage als Großanlage?

Maßgeblich sind das Speichervolumen und der Leitungsinhalt. Vereinfacht gilt eine Anlage als Großanlage, wenn der Warmwasserspeicher mehr als 400 Liter fasst oder mehr als drei Liter Wasser zwischen Erwärmung und Entnahmestelle stehen. Solche Anlagen unterliegen der Untersuchungspflicht nach TrinkwV § 31, sofern Wasser an Dritte abgegeben wird. Wir prüfen Ihre Anlage vor Ort und sagen Ihnen klar, ob sie darunter fällt und welche Pflichten daraus für Sie als Betreiber folgen.

Was bedeutet der Wert von 100 KBE pro 100 Milliliter?

KBE steht für koloniebildende Einheiten und beschreibt, wie viele vermehrungsfähige Legionellen in der Probe gefunden wurden. Der Wert von 100 KBE je 100 Milliliter ist der technische Maßnahmenwert der Trinkwasserverordnung. Wird er überschritten, müssen Sie als Betreiber handeln: eine Gefährdungsanalyse erstellen, die Ursache beseitigen und je nach Höhe das Gesundheitsamt informieren. Bei sehr hohen Werten kann ein Duschverbot nötig werden. Wir begleiten diesen Weg von der Analyse bis zur Sanierung.

Reicht es, die Speichertemperatur zu erhöhen?

Oft nicht allein. Eine höhere Speichertemperatur ist die Basis, hilft aber wenig, wenn die Zirkulation einzelne Stränge nicht warm genug hält oder Totstränge im Netz hängen. Legionellen wachsen genau an diesen kalten, stehenden Stellen weiter. Wir messen deshalb das ganze Netz durch, gleichen die Zirkulation hydraulisch ab und bauen Totstränge zurück. Erst das Zusammenspiel aller Maßnahmen senkt das Risiko dauerhaft. Eine hohe Speichertemperatur ohne durchströmtes Netz ist trügerische Sicherheit.

Was ist eine thermische Desinfektion?

Bei der thermischen Desinfektion wird das gesamte Warmwassernetz mit über 70 Grad gespült, und zwar an jeder einzelnen Entnahmestelle. Diese Hitze tötet Legionellen ab. Sie ist eine wirksame Sofortmaßnahme bei akutem Befall, beseitigt aber nicht die Ursache. Wenn das Netz wieder abkühlt und der Grund für den Befall bleibt, kommen die Keime zurück. Deshalb kombinieren wir die Desinfektion immer mit dauerhaften Maßnahmen wie Temperaturhaltung und Totstrang-Rückbau.

Was kostet eine Sanierung im Vergleich zur Prävention?

Eine pauschale Zahl wäre unseriös, weil jede Anlage anders ist. Klar ist aber die Größenordnung: Prävention bedeutet meist überschaubare Anpassungen an Temperatur, Zirkulation und Dämmung. Eine Sanierung nach Befall ist ungleich teurer, oft mit Nutzungseinschränkung, behördlicher Auflage und wiederholter Beprobung. Wer früh in die Prävention investiert, spart sich in aller Regel den teuren Sanierungsfall. Wir zeigen Ihnen nach dem Check, welche Maßnahmen bei Ihnen sinnvoll sind.

Kundenstimmen

Was unsere Kunden sagen

4,8 von 5 Sternen bei Google, aus 17 Bewertungen.

★★★★★
Die SFC Group ist ein verlässlicher Partner für ganzheitliche Gebäudebewirtschaftung. Mit vorausschauender Technik, reibungslosen Abläufen und hohem Qualitätsanspruch bietet das Team ein echtes Rundum-sorglos-Paket.
MMareikeGoogle-Bewertung
★★★★★
Sehr professionelle und gute Zusammenarbeit. Absprachen waren unkompliziert. Gutes Personal, tolle Hilfsbereitschaft und absolute Professionalität.
PPamela KuceljGoogle-Bewertung
★★★★★
Haben uns eine Klimaanlage im Büro einbauen lassen – supernetter Kontakt und Top Service! Kann ich absolut weiterempfehlen!
CCarsten WoidelkoGoogle-Bewertung
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Tugrul Özgü
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