Strom und Wärme aus einer Anlage – das BHKW, das sich rechnet
Ein Blockheizkraftwerk erzeugt Strom und Wärme gleichzeitig. Wir prüfen, ob Ihr Wärmebedarf dafür reicht, und planen die Anlage auf hohe Laufzeit.
Das Prinzip
Wie wir Ihr BHKW auf hohe Laufzeit auslegen
Ein Blockheizkraftwerk verbrennt Gas in einem Motor und nutzt beides: die mechanische Energie für einen Generator und die Abwärme für Heizung und Warmwasser. So erreicht die Kraft-Wärme-Kopplung Wirkungsgrade, die ein getrenntes Kraftwerk plus Heizkessel nie schafft. Entscheidend ist nicht die Technik, sondern die Auslastung. Ein BHKW rechnet sich, wenn es viele Stunden im Jahr läuft. Deshalb prüfen wir zuerst Ihren Wärmebedarf über das Jahr und legen die Anlage so aus, dass sie die Grundlast deckt, nicht die Spitzen. Die seltenen Lastspitzen übernimmt ein zusätzlicher Kessel, sodass das Modul gleichmäßig und damit wirtschaftlich läuft.
Das übernehmen wir für Sie:
- Wärmebedarfsanalyse und Wirtschaftlichkeitsprüfung für Ihr Objekt
- Auslegung der Anlage auf Grundlast statt Spitzenlast
- Planung und Installation des Blockheizkraftwerks
- Anmeldung und Zulassung bei KWKG und BAFA
- Wartungsvertrag nach Herstellervorgabe für den laufenden Betrieb
Wie wir KWKG, BAFA-Förderung und Steuervorteile für Sie durchrechnen
Anders als beim Heizungstausch gibt es beim BHKW keinen pauschalen Prozent-Zuschuss. Die Wirtschaftlichkeit entsteht aus mehreren Bausteinen: dem KWKG-Zuschlag auf den erzeugten Strom, der BAFA-Förderung für kleine Anlagen und steuerlichen Vorteilen. Wir rechnen diese Bausteine für Ihr Objekt durch, statt mit pauschalen Versprechen zu arbeiten.
Die Kraft-Wärme-Kopplung gilt als effiziente Brücke: hoher Gesamtwirkungsgrad heute, und je nach Anlage später auf Biomethan oder Wasserstoff umstellbar.
KWKG-Zuschlag auf den Strom
Sie erzeugen KWK-Strom im BHKW
je kWhFörderung
- Zuschlag je erzeugter Kilowattstunde KWK-Strom
- Gilt für selbst genutzten und für eingespeisten Strom
- Förderdauer abhängig von Anlagengröße und Inbetriebnahme
- Wir übernehmen Anmeldung und Nachweisführung
laufender Zuschlag je erzeugter Kilowattstunde KWK-Strom
Zulassung der Anlage beim BAFA · Messkonzept und Inbetriebnahmemeldung erforderlich (übernehmen wir für Sie)
BAFA-Förderung Mini-KWK
Kleine BHKW für Wohn- und Gewerbeobjekte
ZuschussFörderung
- Investitionszuschuss für kleine KWK-Anlagen
- Höhe abhängig von der elektrischen Leistung der Anlage
- Kombinierbar mit dem laufenden KWKG-Zuschlag
- Antrag und Zulassung wickeln wir für Sie ab
einmaliger Investitionszuschuss je nach Anlagenleistung
Antrag vor Auftrag (stellen wir für Sie) · förderfähige Anlagengröße · Fachunternehmernachweis durch uns
Steuerliche Vorteile
Sie speisen Strom ins Netz ein
EntlastungFörderung
- Mögliche Entlastung bei der Energiesteuer auf das eingesetzte Gas
- Vergütung für eingespeisten Überschussstrom
- Eigenstromnutzung senkt den teuren Netzbezug
- Wir benennen die Punkte, Ihr Steuerberater bewertet sie
Entlastungen und Einspeisevergütung je nach Betriebsmodell
Abhängig von Betriebsform und Nutzung · steuerliche Beratung erforderlich
Förderstände, Boni und Budgets ändern sich laufend; die Angaben sind eine unverbindliche Orientierung und keine Förderzusage. Wichtig: Anträge immer vor der Auftragsvergabe stellen. Wir prüfen Ihre individuelle Förderfähigkeit im Einzelfall.
BHKW im Vergleich: Kraft-Wärme-Kopplung gegenüber getrennter Strom- und Wärmeerzeugung
Beide Wege liefern Strom und Wärme. Der Unterschied liegt darin, wie gut der eingesetzte Brennstoff genutzt wird und wie viel teuren Netzstrom Sie sich sparen.
| BHKW (Kraft-Wärme-Kopplung) | Netzstrom + separater Heizkessel | |
|---|---|---|
| Brennstoffausnutzung | Strom und Wärme aus einer Verbrennung | Abwärme der Stromerzeugung geht verloren |
| Stromversorgung | Eigenstrom direkt vor Ort genutzt | kompletter Bezug aus dem Netz |
| Wärmeversorgung | Grundlast aus dem Modul, Spitzen vom Kessel | gesamte Last allein über den Kessel |
| Stromkosten | Eigenstrom senkt den teuren Netzbezug | voller Netzpreis je Kilowattstunde |
| Wirtschaftlichkeitstreiber | hohe Vollbenutzungsstunden über das Jahr | Auslastung spielt keine Rolle |
| Förderung | KWKG-Zuschlag auf den erzeugten Strom | kein Strom-Bonus, reine Wärmeerzeugung |
| Eignung | Objekte mit konstantem Wärmebedarf | schwankender oder geringer Wärmebedarf |
Was unsere Kunden sagen
Die SFC Group ist ein verlässlicher Partner für ganzheitliche Gebäudebewirtschaftung. Mit vorausschauender Technik, reibungslosen Abläufen und hohem Qualitätsanspruch bietet das Team ein echtes Rundum-sorglos-Paket.
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Strom und Wärme aus einer Anlage
Rechnet sich ein BHKW für Ihr Objekt?
Wir prüfen Ihren Wärmebedarf über das Jahr, legen die Anlage auf hohe Laufzeit aus und rechnen KWKG-Zuschlag, Förderung und Eigenstrom ehrlich durch.
Einsatzgebiet
Wo wir BHKW planen und betreuen
Wir planen, installieren und warten Blockheizkraftwerke in Sinsheim und der gesamten Region Rhein-Neckar – für Objekte mit konstantem Wärmebedarf.
BHKW
BHKW – die wichtigsten Fragen vor der Entscheidung
Ehrliche Antworten zu Wirtschaftlichkeit, Förderung und Betrieb.
Für welche Objekte lohnt sich ein BHKW?
Ein Blockheizkraftwerk rechnet sich über die Laufzeit, nicht über die Leistung. Es braucht einen Wärmebedarf, der das ganze Jahr über möglichst gleichmäßig anfällt. Das trifft auf größere Wohnanlagen, Pflegeheime, Hotels, Schwimmbäder und Gewerbe mit konstantem Verbrauch zu. Wir prüfen vorab Ihre Jahresdauerlinie und sagen Ihnen ehrlich, ob genug Laufzeit zusammenkommt. Reicht der Wärmebedarf nicht, raten wir ab, statt eine unwirtschaftliche Anlage zu verkaufen.
Wie wird ein BHKW gefördert?
Es gibt keinen pauschalen Prozent-Zuschuss wie bei der Wärmepumpe. Die Wirtschaftlichkeit setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen: dem KWKG-Zuschlag, den Sie je erzeugter Kilowattstunde KWK-Strom erhalten, einer möglichen BAFA-Förderung für kleine Anlagen und steuerlichen Vorteilen. Wie hoch das im Einzelfall ausfällt, hängt von Anlagengröße, Betriebsweise und Inbetriebnahme ab. Wir rechnen diese Bausteine für Ihr Objekt konkret durch und übernehmen die Zulassung beim BAFA.
Wie groß muss das BHKW sein?
So groß wie nötig, nicht so groß wie möglich. Wir legen die Anlage auf die Grundlast aus, also auf den Wärmebedarf, der fast immer anliegt. Die seltenen Spitzen deckt ein zusätzlicher Kessel. Dadurch läuft das BHKW viele Stunden im Jahr und erzeugt entsprechend viel Strom. Eine zu groß gewählte Anlage steht dagegen oft still und rechnet sich nie. Die richtige Dimensionierung ergibt sich aus Ihrer Verbrauchsmessung über das Jahr.
Was passiert mit dem erzeugten Strom?
In erster Linie nutzen Sie ihn selbst, denn selbst genutzter Strom spart den teuren Netzbezug und ist damit am wertvollsten. Überschüsse speisen Sie ins Netz ein und erhalten dafür eine Vergütung sowie den KWKG-Zuschlag. Wir planen das Messkonzept so, dass Eigenverbrauch und Einspeisung sauber erfasst werden. Das ist Voraussetzung für die Förderung und für eine korrekte Abrechnung. Bei Wohnanlagen lässt sich der Strom auch als Mieterstrom an die Bewohner liefern, was den Eigenverbrauchsanteil und damit die Wirtschaftlichkeit weiter erhöht.
Wer wartet die Anlage und wie oft?
Ein BHKW ist ein Motor und braucht regelmäßige Wartung nach Herstellervorgabe, üblicherweise nach festen Betriebsstunden. Dazu gehören Ölwechsel, Zündkerzen, Filter und die Kontrolle der Abgaswerte. Wir übernehmen die Wartung im Vertrag und sorgen dafür, dass die Anlage zuverlässig läuft und die Förderbedingungen eingehalten bleiben. So bleibt die Wirtschaftlichkeit über die gesamte Laufzeit erhalten. Eine vernachlässigte Wartung kostet am Ende mehr als sie spart, weil Ausfallzeiten direkt den erzeugten Strom und damit die Vergütung schmälern.
